Sterben ist wie die Geburt ein Teil des Lebens

Die meisten Menschen sterben heute in der Anonymität von Institutionen.

Der Sterbende aber wünscht sich häufig:

  • zu Hause sterben zu dürfen
  • nicht alleine gelassen zu werden
  • keine unerträglichen Schmerzen zu erleiden
  • letzte Dinge verrichten zu können
  • mit seinen Ängsten angenommen zu sein
  • Masken ablegen und sich mitteilen zu können
  • die eigene Mündigkeit zu wahren
  • einen Sinn zu erkennen
  • sein Leben in eigener Weise zu vollenden und den eigenen Tod annehmen zu können

Wir möchten mithelfen

den besonderen Bedürfnissen von Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen möglichst gut nachzukommen

Sterbende in ihrer letzten Lebensphase und Hinterbliebene in der Trauer zu begleiten.

Wir möchten mithelfen

in der Gesellschaft eine bewusste Haltung zu Sterben und Tod als Teil des Lebens zu bewirken, damit Sterben nicht verdrängt wird, sondern, umgeben von menschlicher Zuwendung, möglich und selbstverständlich wird.

Wir begleiten

Unsere ehrenamtlichen Helfer sind in einer Schulung ausgebildet worden, um Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen Beistand leisten zu können. Sie wollen zuhören und nicht eine Meinung aufdrängen.

Sie achten die religiöse und weltanschauliche Überzeugung des Schwerstkranken oder Sterbenden, verleugnen ihre eigene aber nicht, wenn sie danach gefragt werden.

Unsere ehrenamtlichen Hospizhelfer reflektieren ihre Arbeit und die damit verbundene Belastung in regelmäßigen Supervisionen.

In Fortbildungsabenden stehen Themen wie Patientenverfügung, würdiges Abschiednehmen, Selbsterfahrung, Todesphantasien, Schmerztherapie oder Wahrheit am Krankenbett auf dem Programm.

Unsere Arbeit ist ehrenamtlich und nicht als Ersatz für einen Pflegedienst zu sehen.

Hilfe anfordern

Die Inanspruchnahme der angebotenen Hilfen des Vereines ist kostenlos und an keinerlei Verpflichtungen gebunden, sie wird deshalb unabhängig von Spende, Mitgliedschaft oder auch Religion gewährt.

Beispielhafter Ablauf

  • Betroffene, ihre Angehörigen oder andere Kontaktpersonen setzen sich mit uns in Verbindung
  • Bei diesem Gespräch informieren wir über unsere Möglichkeiten in ihrer schwierigen Lebensphase beizustehen und zu begleiten.
  • Wir wählen eine für den Einsatz geeignete Hospizhelferin oder Hospizhelfer aus, die oder der sich mit der Ansprechperson in Verbindung setzt, um einen Termin zu vereinbaren.
  • Form und Intensität unserer Begleitung richten sich nach den vorliegenden Bedürfnissen im Rahmen unserer Möglichkeiten.
  • Die Vertraulichkeit unseres Einsatzes ist immer gewährleistet.
  • Sie können sich mit uns telefonisch in Verbindung setzen
  • Tel.: 0921 / 2 20 55 oder 0921 / 1 50 52 92
  • oder nachfolgendes Formular ausfüllen und auf den Schalter "Abschicken" klicken

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